Ultraschall (Sonographie)

Die Ultraschalluntersuchung liefert zweidimensionale Echtzeitaufnahmen aus dem Inneren des menschlichen Körpers. So lässt sich sogar der Blutfluss in den Gefäßen beurteilen. Mit Hilfe von unhörbaren Schallwellen werden Strukturen im Inneren des Körpers sichtbar gemacht. Die zu untersuchende Körperregion wird mit einem Gel angefeuchtet. Der auf die Haut aufgesetzte Ultraschallkopf sendet nicht hörbare Schallwellen aus und empfängt die vom Körper reflektierten Schallsignale. Hieraus wird computergestützt ein Bild erzeugt.

Einsatzgebiete

  • Die weibliche Brust wird ergänzend zur Mammographie häufig im Ultraschall untersucht.
  • Organe des Bauchraumes (Nieren, Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase, große Gefäße und Harnblase).
  • Darstellung von anatomischen Veränderungen der Schilddrüse wie Vergrößerungen des Organs, Knotenbildungen oder Zysten.
  • Daneben können auch Muskeln und Sehnen sowie das Unterhautgewebe mit Ultraschall dargestellt werden.

Ultraschall in der Krebsmedizin

In der Krebsmedizin dient der Ultraschall einer ersten schnellen Orientierung zur Diagnose oder Nachsorge, sollten dann aber durch andere Untersuchungsmethoden ergänzt werden.

Was müssen Sie beachten

  • Zur Ultraschalluntersuchung des Bauches (Abdomen) sollten Sie nüchtern sein. Auch kohlensäurehaltige Getränke oder Kaffee sollten Sie nicht vor der Untersuchung zu sich nehmen.
  • Alle anderen Ultraschalluntersuchungen können ohne Vorbereitung durchgeführt werden.